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Rechnungswesen - Wie Gründer mit Buchführung, Belegen & Co. umgehen sollten
Thomas Kemp comment 0 Kommentare visibility 1,4K Views access_time 2 Min. Lesezeit

Es geht leider nicht ohne, auch wenn die meisten Gründer das Thema am liebsten meiden würden: das Rechnungswesen im eigenen Unternehmen. Die Finanzbuchführung ist nicht nur intern wichtig für die Liquiditätsplanung und Firmendokumentation, sondern auch extern gegenüber Ämtern und Behörden, Wirtschaftsprüfern und Banken.

Jede Existenzgründung ist ein offizieller Eintritt ins Geschäftsleben, bei dem es um Umsätze und finanzielle Gewinne geht. Daher ist eine geordnete Buchführung das A und O sämtlicher unternehmerischer Geschäftsvorgänge. Dabei gilt als oberste Richtlinie: Keine Buchung ohne Belege! Alles, was eingenommen und ausgeben wird, muss mit Nachweisen in Form von Quittungen, Rechnungen oder Bankauszügen eindeutig belegbar sein.

Zudem schreibt die sogenannte  Aufbewahrungsfrist vor, die Buchführungsunterlagen inklusive der Belege für 10 Jahre zu archivieren. Es kann nämlich immer der Fall eintreten, dass das Finanzamt, ein Wirtschaftsprüfer oder Gericht einen Einblick in die bisherigen Unternehmensfinanzen verlangt.

Finanzbuchführung als Steuerbasis

Wer als Freiberufler ohne Eintrag im Handelsregister tätig ist, kann sich über eine einfache Buchhaltung in Form der Einnahmen-Überschuss-Rechnung freuen. Ein Handelsgewerbe oder eine Kapitalgesellschaft wird dagegen etwas mehr Zeit mit dem lückenlosen Sortieren und Dokumentieren von Belegen verbringen müssen, da diese Unternehmen zu einer doppelten Buchführung verpflichtet sind. Doch egal ob nun GbR, GmbH oder AG: die jeweilige Finanzbuchführung bildet die Basis zur Festsetzung der Steuer.

Praktische Hinweise zum Rechnungswesen

Für Gründer, die in der Vergangenheit noch keine Berührungspunkte mit dem buchhalterischen Rechnungswesen hatten, gibt es hilfreiche Fachliteratur und Software-Lösungen, die das Thema zugänglicher machen. Auch kann ein Steuerberater bei der Buchführung unterstützen.

Außerdem gibt es ein paar Kniffe und Tricks in Hinblick auf Betriebsausgaben, die steuerlich geltend gemacht werden können. Solche Ausgaben beziehen sich beispielsweise auf:

  •      Bewirtung von Geschäftsfreunden
  •      Reisekosten bei Dienstreisen
  •      Fahrtkosten beim Arbeitsweg
  •      Anschaffung von Fachliteratur
  •      Aufwendungen für Geschenke

Last but not least: Eine Rechnung muss als solches natürlich richtig aufgesetzt werden. Wie das geht, lesen Sie hier.

Sie haben Fragen?

Sie haben das Gefühl, nicht richtig gewappnet zu sein für das Thema Rechnungswesen und Buchführung? Dann kontaktieren Sie gern unsere Gründer-Hotline. Sie erreichen uns von montags bis freitags zwischen 9.00 und 17.00 Uhr unter 0228 95750-122. Unser telefonischer Service für Sie: Kompetent. Verständlich. Persönlich. Und natürlich kostenfrei.

Beitragsbild: kitzcorner

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