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Fördermittel für Gründer
Thomas Kemp comment 0 Kommentare visibility 17 Views access_time 3 Min. Lesezeit

Zu jeder Unternehmensgründung gehört nicht nur eine gute Geschäftsidee sondern auch eine entsprechende Finanzierung. Vor allem zu Beginn der Selbstständigkeit wird ein solides Startkapital benötigt, um das eigene Business richtig aufzubauen. Fördermittel können hierbei helfen.

Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Förderprogramme auf Kommunen-, Länder-, Bundes- und EU-Ebene für Existenzgründer. Je nach Branche und Bedarf kommen für Jungunternehmer dabei andere Fördertöpfe in Frage. Einen sehr guten Überblick über die jeweiligen Programme stellt die Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) zur Verfügung.

Individuelle Beratung, Kredite und Zuschüsse

Jeder Gründer hat eine andere Ausgangssituation, wenn es in die Selbstständigkeit geht. Es unterscheiden sich die eigenen Lebensunterhaltskosten, der berufliche Background, das mitgebrachte Eigenkapital und das eigentliche Vorhaben. Aspekte wie diese bestimmen die Auswahl der geeigneten Fördermittel. Ein Entrepreneur mit finanziellen Rücklagen wird vielleicht nur ein fachliches Gründercoaching benötigen. Ein Absolvent frisch von der Uni braucht einen größeren Kredit von der Bank. Wichtig für alle Existenzgründer ist es, bereits im Vorfeld gründlich zu recherchieren, welche Förderanlaufstellen am besten passen. Und: Anträge für Fördermittel müssen unbedingt rechtzeitig gestellt werden, meistens bereits vor dem angestrebten Projektstart.

Fördermöglichkeiten auf einen Blick

Neben der Förderdatenbank bietet auch das Existenzgründungsportal des BMWi eine hilfreiche Auflistung der wichtigsten Förderprogramme. Hier werden zudem unterschiedliche Gründungsmittel wie Bürgschaften, Mikrokredite oder Sonderförderungen für wissensbasierte Startups aufgezeigt.

Beispiele für grundsätzliche Fördermöglichkeiten sind:

  • Gründerberatung
    Der Weg zu einem Berater ist für Existenzgründer sehr ratsam und äußerst sinnvoll: Er kann dabei helfen, einen Businessplan inkl. 3-jähriger Finanzplanung zu erstellen, den wiederum jedes staatliche Förderprogramm und jede Bank für einen Kreditantrag benötigt. Das Gründercoaching der KfW kann beispielsweise bezuschusst werden.
  • Förderkredite und Darlehen
    Auch hier ist die KfW-Bank zu nennen, da ihre zinsgünstigen Kredite und Förderdarlehen hierzulande von jungen Unternehmern am häufigsten in Anspruch genommen werden. Die Vergabe des beliebten ERP-Gründerkredits in Höhe von 100.000 Euro (European Recovery Program) läuft über die KfW. Im ersten Schritt muss allerdings die Hausbank kontaktiert werden.
  • Gründungszuschuss der Agentur für Arbeit
    Das Gute an Zuschüssen ist, dass sie nicht zurückgezahlt werden müssen. Einen besonderen Gründerzuschuss gibt es z.B. von der Agentur für Arbeit, wenn eine Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit heraus erfolgt. Die angestrebte Selbstständigkeit wird über einen gewissen Zeitraum mit 300 Euro zur Sicherung der Sozialversicherungsausgaben unterstützt.
  • Förderprogramme für Hochschulabsolventen
    Gründer mit einem wissenschaftlichen Hintergrund oder auch Studierende, die mit ihrem Studium fast fertig sind und sich direkt selbstständig machen möchten, können etwa das EXIST-Stipendium in Betracht nehmen. Wer die Aufnahmebedingungen erfüllt und ins Programm aufgenommen wird, kann sich über finanzielle Unterstützung in einer Förderdauer von maximal einem Jahr freuen.

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Unsere Gründer-Hotline erreichen Sie von montags bis freitags, zwischen 9.00 und 17.00 Uhr unter 0228 95750-122. Unser telefonischer Service für Sie: Kompetent. Verständlich. Persönlich. Und natürlich kostenfrei.

Beitragsbild: utah778

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