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Geschäftliche Weihnachtskarte
Allgemein Impulse Leiten & Lenken

Kundenbindung leicht gemacht: 11 Tipps für deine geschäftliche Weihnachtskarte

Als Gründer und Unternehmer kann man sich gar nicht früh genug mit dem Thema „geschäftliche Weihnachtskarten“ beschäftigen: Es ist ein einfaches, relativ preisgünstiges und äußerst zielgerichtetes Tool zur Kundenbindung. Wir geben dir 11 hilfreiche Tipps für deine geschäftlichen Weihnachtskarten an die Hand.

Immer häufiger stellen sich Firmen und Einzelunternehmer die Frage, ob postalische Weihnachtskarten im digitalen Zeitalter nicht veraltet sind. Es steckt zudem ein viel größerer organisatorischer und finanzieller Aufwand dahinter, wenn der Festtagsgruß tatsächlich im Briefkasten und nicht nur im elektronischen Posteingang landen soll. Alles reine Papier- und Zeitverschwendung? Die Antwort lautet eindeutig: Nein! Print-Weihnachtskarten sind einfach persönlicher, wertiger und erzeugen mehr Aufmerksamkeit. Überlege einfach, über was deine Freude größer wäre: Eine hochwertig gedruckte Karte mit persönlich geschrieben Grüßen in deinem Briefkasten – oder eine weitere E-Mail im Postfach?

Diese 11 Tipps helfen dir, um mit deinen geschäftlichen Weihnachtskarten bei deinen Kunden zu landen:

Wer ist für die Weihnachtspost zuständig?

Vielerorts ist der Dezember der stressigste Monat im Jahr: Projekte haben ihre Deadlines, der Jahresabschluss muss gemacht werden und Weihnachtsfeierlichkeiten halten von der Arbeit ab. Allzu oft werden daher die Weihnachtskarten „mal eben so nebenbei“ von irgendeinem Kollegen geschrieben und verschickt. Und das Ergebnis? Null Resonanz auf die 08/15-Grüße. Überleg dir daher frühzeitig, wer sich um das Thema kümmern kann und möchte. Weihnachtskarten sollten – wie auch Werbekampagnen und Newsletter – gut geplant und sorgfältig ohne Zeitdruck vorbereitet werden.

Online oder traditionell per Post?

Ein persönlicher Kontakt ist besonders für Selbstständige sehr wichtig für die Kundenbindung. So praktisch soziale Netzwerke und digitale Kommunikationskanäle auch sind, sie bergen das Risiko, dass Weihnachtsgrüße ungesehen bleiben oder gar im Spam-Ordner landen. Damit du deine Kunden wirklich erreichst, entscheid dich am besten für eine Karte, die postalisch verschickt wird und garantiert beim Empfänger ankommt.

Welche Kunden bekommen einen Festtagsgruß?

Erstell eine Verteilerliste (z. B. via Excel) mit allen Kontakten, die eine Weihnachtskarte erhalten sollen. Hast du an alle Geschäftspartner, Kunden, Zulieferer, Agenturen und freie Mitarbeiter gedacht? Gegebenenfalls unterteil die Adressen nach den jeweiligen Gruppen. Eventuell macht es nämlich Sinn, unterschiedliche Grüße zu verschicken: seriösere für reine Businesskunden, weniger förmliche für eine jüngere Zielgruppe. Und: Speicher diese Liste gut ab – so können neue Kontakte übers Jahr leicht hinzugefügt werden und bei der nächsten Weihnachtspost werden alte Kunden nicht vergessen.

Wo kaufe ich welche Karten?

Schöne Karten heben sich von der Masse ab, bleiben im Gedächtnis und werden sogar vielleicht auf dem Schreibtisch aufgestellt. Heutzutage gibt es außergewöhnliche Weihnachtskarten nicht nur in gut sortierten Schreibwarengeschäften; eine große Auswahl findet sich vor allem bei Online-Anbietern. Einfach im Internet durchklicken und die Angebote vergleichen, beispielsweise auf diesen Seiten: die kartenmacherei, Grußkartenladen oder Designer-Weihnachtskarten.

Nachhaltige Weihnachtsgrüße mit gutem Zweck

Denkt man an die regelrechte Flut an Weihnachtspost weltweit, ist es gut zu wissen, dass viele Karten bereits nachhaltig, sprich umweltschonend, produziert werden. Einfach zu erkennen sind sie am FSC-Logo. Darüber hinaus gibt es auch einige Hersteller und Anbieter, die noch einen Schritt weitergehen. Sie verknüpfen die Festtagsgrüße mit einer Spende: Beim Raab-Verlag etwa gehen 26 Cent pro verkaufte Karte an den Verein Ärzte ohne Grenzen. Ein anderes Beispiel sind die SOS-Kinderdörfer, die direkt selbst Weihnachtskarten anbieten. Bei jedem Kauf werden Kinder in Not unterstützt.

Wie hoch sollten Preis und Qualität sein?

Wer einen guten Eindruck beim Kunden hinterlassen möchte, sollte Abstand nehmen von Discount-Karten. Meist sieht man hier auf den ersten Blick, dass die Qualität eher gering ist. Empfänger könnten das als fehlende Wertschätzung interpretieren. Was das haptische Erlebnis beim Lesen der Weihnachtskarte angeht, solltest du dich ehr für ein etwas schwereres Papier entscheiden, weil es besser in der Hand liegt und somit gleich hochwertiger wirkt. Empfehlenswert ist eine Grammatur, also Papierstärke, von mindestens 300g/m2.

Standardmotiv versus Individualität

Eine Standardkarte ist etwas günstiger als ein personalisierter Weihnachtsgruß, aber sie fällt höchstwahrscheinlich auch nicht so positiv ins Auge. Das soll nun nicht heißen, dass du “super kreativ” und “mega gewitzt” sein musst. Denn das kann auch schnell mal in die falsche Richtung gehen und ins Kitschige umschlagen. Vielleicht ist dies ja für dich der goldene Mittelweg: greif auf eine professionell vorgefertigte Weihnachtskarte zurück und pass diese im Online-Konfigurator einfach mit einer persönlichen Botschaft an oder füg ein Bildmotiv bzw. Foto hinzu. Außerdem gibt es auch noch besondere Formate und Papierarten: Wie wäre es mit einer Hochglanzoberfläche, einer Glitzerlackierung, einer Laserstanzung, einem Reliefdruck oder Kartonpapier mit Struktur? Es geht natürlich auch dezenter und typografisch modern oder klassisch reduziert. Ein zusätzlicher Hinweis: Bedenke, dass z. B. bei einer größeren Stückanzahl die individuellen Karten durch die Mengenrabattierung gar nicht mehr so viel teurer sind als die Standardausführung. Einfach einmal gegenrechnen, es könnte sich lohnen.

Content ist King auch bei weihnachtlichen Texten

„Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr“ – und was sonst noch? Vielen fällt es schwer, weitere passende Worte zu finden. Aber du musst wirklich kein begnadeter Autor sein, um ein paar persönliche Zeilen zu formulieren. Bedank dich für die gute Zusammenarbeit und wünsch dem Kunden viel Glück und Erfolg im neuen Jahr. Nutz eigene Firmen-Ereignisse als Aufhänger, oder nimm ein Jubiläum, ein Projekt oder einen Messebesuch als Ausgangspunkt. Aber Vorsicht! Werbung fürs eigene Unternehmen ist tabu in der Weihnachtskarte. Lobhudelei, Angebote und beigelegte Werbeflyer sind hier definitiv fehl am Platz.

Die persönliche Anrede und eine persönliche Handschrift

Wie jeder private Urlaubsgruß oder jeder offizielle Geschäftsbrief sollte auch die Weihnachtskarte unbedingt mit einer persönlichen Anrede beginnen. „Sehr geehrte Damen und Herren“, „Liebe Kunden“ klingen nach anonymer Massenabfertigung und sind einen Postversand nicht wert. In die Ansprache gehört ein „Herr“ oder Frau“ mit Nachnamen, oder der Vorname mit dem Nachnamen zusammen. In manchen Branchen ist es zwar üblich, sich zu duzen, aber schau dir deinen Verteiler genau an, ob ein „Du“ wirklich bei jedem angebracht ist. Im Zweifelsfall kannst du auch zwei unterschiedliche Karten verschicken. Zum guten Ton gehört es außerdem, den Weihnachtsgruß persönlich zu unterschreiben, am besten ganz klassisch mit Tinte. Wer es sich zeitlich und vom Umfang her leisten kann, kann auch noch ein handschriftliches Zitat einfügen oder sogar den kompletten Text eigenhändig verfassen. Doch je größer der Betrieb ist, desto unrealistischer wird es, dies bei zig Kunden umzusetzen. Manche Onlineanbieter haben erkannt, welch eine hohen Stellenwert die Handschrift hat, und bieten daher diesen zusätzlichen Service an.

Weihnachtskarte im eigenen Unternehmens- „Look & Feel“

Wenn du dich für eine individualisierte Variante entschieden hast, kannst du meist im Online-Konfigurator nicht nur Text-Formatvorlagen und Design auswählen, sondern auch die Schriftart bestimmen und dein Firmenlogo einfügen. Richtig platziert darf das Logo auf keinen Fall fehlen, denn so kann der Kunde die Weihnachtskarte später eindeutig zuordnen.

Das perfekte Timing beim Kartenversand

Anfang November ist zu früh und der erste Januar eindeutig zu spät als Versanddatum: Bestenfalls kommen die Weihnachtskarten in den ersten beiden Adventswochen beim Kunden an. Nach der zweiten Dezemberwoche verabschieden sich nämlich viele schon in den Weihnachtsurlaub und deine Grußbotschaft würde nicht mehr rechtzeitig gelesen werden. Gern kannst du Post aber auch schon etwas früher verschicken, z. B. Ende November mit einem kleinen Adventskalender oder zu Nikolaus mit extra schokoladigen Grüßen. Einige Online-Kartenanbieter verfügen übrigens auch über einen Versendungsservice. Last but not least, ein Tipp zum Schluss: Wenn deine Weihnachtskarten gut bei deinen Kunden ankommen, verschick doch auch einfach mal ein paar Zeilen zu Ostern oder zum Geburtstag – das stärkt die Kundenbindung noch mehr.

Welche Erfahrungen hast du mit geschäftlichen Weihnachtskarten als Kundenbindungsinstrument gemacht? Wir freuen uns auf deine Kommentare!

Beitragsbild: vlado85rs

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