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Grüne Gründungen: Wie man mit Nachhaltigkeit und Klimafreundlichkeit Geld verdient

Ressourcen schonen, Klimawandel entgegenwirken, Energie sparen und dabei erfolgreich wirtschaften – das ist Kern der Green Economy. Auch eine steigende Anzahl Startups fußt auf einer Geschäftsidee, die sich der Energie- und Rohstoffeffizienz verschreibt. Und das ist nicht nur umweltfreundlich, sondern auch gut fürs Geschäft.

Immer mehr Startups gehen mit Produkten oder Dienstleistungen aus den Bereichen Green Tech, erneuerbare Energien, Kreislaufwirtschaft oder Klimaschutz an den Markt. Der Grund: Gründungswilligen Unternehmern auf der Suche nach einer zündenden Geschäftsidee bietet die Green Economy weitläufigen Spielraum. Ein Blick in die Praxis zeigt, wie groß die Bandbreite grüner Gründungen ist: Das Kölner Startup ergobag stellt Schulranzen aus recycelten PET-Flaschen her, das Münchener Unternehmen tado° bietet seinen Kunden eine energieeffiziente Heizungssteuerung via App und die an der Hochschule Kempten entwickelte Software EIDOdata unterstützt produzierende Unternehmen dabei, ihre Herstellungsprozesse ressourcenschonend zu organisieren. Lösungen für ganz unterschiedliche Probleme. Und alle sind sie grün.

Green Economy ist Gründer-Trend

Unbeeindruckt von der Tatsache, dass Gründungen in Deutschland aktuell nicht gerade rasant zunehmen, steigt die Anzahl grüner Gründungen hierzulande stetig. Das belegt der Green Economy Gründungsmonitor, der vom Borderstep Institut und der Gründerhochschule Universität Oldenburg herausgegeben wird: Gründungen der Green Economy machen mittlerweile 14 Prozent des deutschen Gründungsgeschehens aus. Tendenz steigend.

Gründerinitiative StartUp4Climate – Anlaufstelle für grüne Gründer

Alle, die gerne grün gründen und sich mit einer nachhaltigen Geschäftsidee selbstständig machen würden, finden Unterstützung bei der Gründerinitiative StartUp4Climate. Hier werden motivierende Impulse gesetzt, um das grüne Gründungsgeschehen in Deutschland anzukurbeln. So bietet StartUp4Climate zum Beispiel Workshops an, in denen Gründer eine grüne Variante der Business Model Canvas kennenlernen – Sustainable Business Canvas heißt das dann. Zudem bietet StartUp4Climate die Möglichkeit, sich innerhalb der grünen Gründerszene auszutauschen und zu vernetzen, und verhilft zu einer spezifischen Beratung für Gründer im Bereich der Green Economy.

 

Wettbewerbe für grüne Gründungsideen

Natürlich können grüne Startups an allen gängigen Businessplan-Wettbewerben in ihrer Region oder deutschlandweit teilnehmen – sofern sie die jeweiligen Bedingungen erfüllen. Abgesehen davon gibt es aber auch einige Wettbewerbe, die sich ausschließlich an Gründungen aus dem Bereich der Green Economy richten:

  • Der StartGreen Award ist eine Auszeichnung, die von StartUp4Climate vergeben wird. Der Gründerpreis wird in den Kategorien Gründungskonzept, Startups, Junge Unternehmen und Gründerförderakteure verliehen.
  • Der KUER Businessplan Wettbewerb unterstützt grüne Startups bei der Erstellung eines Businessplans. Prämiert werden hierbei Gründungen in NRW. Die Teilnehmer profitieren von fachmännischem Coaching, Mentoring und zahlreichen Veranstaltungen.
  • Der Green Alley Award richtet sich speziell an grüne Startups, die im Bereich der Kreislaufwirtschaft tätig sind.

Gute Aussichten für Green Economy

Gründungen auf dem Sektor der Green Economy haben Zukunft. Experten prophezeien der Branche auch künftig weiteres Wachstum. Der Bereich der Umwelttechnologie gehört mittlerweile zu den beliebtesten Investitionsbranchen überhaupt.

Gehören Sie zu den grünen Gründern Deutschlands? Wir freuen uns über Kommentare und Tipps zur Gründung im Bereich der Green Economy.

Bild von Thomas H. auf Pixabay

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