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Businessplan Schreibtipps
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Schneller zum Businessplan? 5 Schreibtipps für mehr Produktivität

Für viele Gründer stellt der Businessplan eine große Hürde dar. Schließlich muss man nicht jeden Tag 20,30 oder 40 Seiten zu Papier bringen. Hier die besten Tipps, um produktiv am Businessplan zu arbeiten und schnell fertig zu werden.

Ohne Businessplan geht es meist nicht. Denn ein Business- inklusive Finanzplan ist Voraussetzung, um Startkapital, einen Kredit oder eine Förderung von der Bank zu erhalten. Auch das Jobcenter verlangt einen vollständigen Businessplan, wenn es um den Gründungszuschuss geht.

Und natürlich schreibst du deinen Businessplan in erster Linie für dich selbst. Denn der Businessplan ist deine Checkliste für die erfolgreiche Gründung. Er zwingt dich dazu, dich mit allen Fragen rund um dein Business auseinanderzusetzen und alles zu einem sinnvollen Ganzen zusammenzusetzen – angefangen beim Produkt, über Vertrieb und Marketing bis hin zu Fragen rund um die Rechtsform und die Steuer. 

Wer in die Selbstständigkeit starten will, kommt an einem Businessplan also meist nicht vorbei.

Doch für viele Menschen, die nicht täglich in ihrem Beruf schreiben müssen, ist es eine schwierige Aufgabe, dutzende Seiten mit Text zu füllen. Viele wissen nicht, wo sie anfangen sollen. Sie fühlen sich unsicher und wissen nicht, ob man das jetzt so schreiben kann. Jede Formulierung kommt einem unfassbar doof vor. Viele Menschen sind beim Schreiben von Anfang an blockiert.

Vielleicht geht es dir ja auch so? 

Falls für dich das Schreiben eines längeren Textes eine große Herausforderung darstellt, haben wir hier die besten Schreibtipps für dich.

Fang erst an zu Schreiben, wenn du weißt, was du schreiben willst

Das ist ein typischer Fehler ungeübter Schreiber. Sie öffnen ein Dokument und wollen direkt loslegen. Dabei haben sie noch gar keine Vorstellung von dem, was sie da eigentlich zu Papier bringen wollen. Da ist die Schreibblockade vorprogrammiert und das frustriert.

Falls du also bei deinem Businessplan deine Marketingstrategie beschreiben sollst, aber noch gar keine Strategie hast, schließe dein Businessplan-Dokument wieder und mach dich an die Arbeit. Recherchiere, lies Blogs, schau dir an wie andere ihr Marketing planen, visualisiere deine Ideen … was immer für dich ein guter Weg ist. Erst wenn du einen Plan im Kopf hast, schreib ihn auch auf.

Der erste Entwurf muss nicht perfekt sein, sondern dreckig

Schreiben heißt überarbeiten. Die erste Version deines Textes muss nicht perfekt sein. Du hast nachher immer noch die Möglichkeit, alles umzuwerfen und neu zu machen. Fällt dir also gerade nicht das perfekte Wort ein, egal, schreib an anderes hin. Und schreib dich so zu einer dreckigen ersten Version deines Businessplan. Den meisten Menschen fällt es nämlich leichter, einen bestehenden Text zu überarbeiten, als bei Null anzufangen. Außerdem bringt es Sicherheit, wenn du weißt, dass ja schon mal was dasteht. 

Also: Blende Perfektionismus und 100-Prozent-Ansprüche aus und schreib so schnell wie möglich einen ersten Entwurf. Nachher kannst du jedes Wort auf die Goldwaage legen und in Ruhe alles verbessern.

Sprechen, nicht Schreiben

Vielen fällt es leichter zu sprechen, als zu schreiben. Sie fühlen sich geradezu befreit, wenn sie ihre Gedanken nicht in Schrift packen müssen, sondern einfach in den Raum reinreden können. Das ist wie Schreiben ohne Löschen-Taste. Geht dir das auch so? Dann nutze doch einfach die Spracheingabe-Funktion deines Schreibprogramms (Google Docs, Word etc.) und lass deinen Gedankenfluss in geschriebenen Text umwandeln.

Nutze die Pomodoro-Technik für deinen Businessplan

Willst du produktiv sein, solltest du regelmäßig Pausen machen. Und den Rest deiner Zeit ablenkungsfrei arbeiten. Das empfiehlt die sehr beliebte Pomodoro-Technik (benannt nach dem italienischen Unternehmer Francesco Cirillo). So funktioniert es:

  • Formuliere kurz deine Aufgabe: Was willst du genau erreichen. So steckst du den Rahmen ab. Es ist klar worum es geht. 
  • Stell deinen Wecker (Küchenuhr, Smartphone etc.) auf 25 Minuten. Am besten so, dass du der Zeit beim Vergehen zusehen kannst. Nutze diese Zeit, um ablenkungsfrei und konzentriert an deiner Aufgabe zu arbeiten. Stell dein Smartphone in den Flugmodus, stell E-Mails aus und auch alles andere, das dich ablenken könnte.
  • Wenn der Wecker klingelt, markier dir die stelle an der du gerade arbeitest und mach für 5 Minuten Pause. Schau aus dem Fenster, mach dir einen Tee, schau bei Facebook oder Instagram oder was auch immer. Danach geht’s weiter.
  • Nach vier Durchgängen, gönn dir eine etwas längere Pause von 20 Minuten.

Nutze eine Businessplan-Vorlage

Den meisten Menschen hilft es beim Schreiben, wenn sie in eine vorhandene Struktur hinein arbeiten können. Eine Businessplan-Vorlage bietet dir eine erprobte Kapitelstruktur an der du dich entlang hangeln kannst. Das kann ein Word-Dokument sein oder auch ein Online-Tool. Oft gibt dir solch eine Vorlage darüber hinaus einige Leitfragen und Tipps mit an die Hand, die dir im jeweiligen Kapitel helfen. Mit einer Businessplan-Vorlage erhältst du ein Stück weit formelle und inhaltliche Sicherheit.

Doch eine Businessplan-Vorlage ist nur die halbe Miete (wenn überhaupt!), denn sie nimmt dir nicht die Denkarbeit ab. Um inhaltlich an deinem Geschäftsmodell zu arbeiten ist die Business Model Canvas eine gute Wahl.

Bonustipp: Die Gründerakademie

Um Gründer bestmöglich beim Schreiben ihres Businessplans zu unterstützen haben wir die Gründerakademie entwickelt. Dort begleitet dich mit Andreas Herzog ein erfahrener Gründerberater mit Video-Tutorals und Live-Webinaren beim Schreiben. Das motiviert und ist eine sehr effektive Methode, schnell deinen Businessplan fertig zu stellen.

Er führt dich Seite für Seite durch eine Businessplan-Vorlage und auch durch den Finanzplan. Andreas Herzog hat schon dutzende Gründerinnen und Gründer erfolgreich zum fertigen Businessplan geführt und weiß, worauf es ankommt. Probier es aus – du kannst die Gründerakademie 24 Stunden kostenfrei nutzen, um an deinem Businessplan zu arbeiten.

Wie hat anderen Gründern die Gründerakademie geholfen?

Isabelle Tebrügge hat sich mit ihrem Bio-Genussladen “Feinisa” selbstständig gemacht. Im Interview mit GoAhead spricht sie über ihre Startphase und ihre Erfahrungen in der Gründerakademie.

Beitragsbild: fizkes